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Wo die eigene Erfahrung endet, beginnt Discovery
Hinter jedem Softwarevorhaben stehen zwei Arten von Fragen: die einen nach dem Problem im Betrieb, die anderen nach der zum Problem passenden Lösung. Die Fragen nach dem Problem beantwortet der Unternehmer mit der Erfahrung seiner täglichen Arbeit, die Fragen nach der Lösung beantwortet der Entwickler mit seiner Projekterfahrung. Wo die Erfahrung beider endet, lohnt sich die Discovery, denn sie prüft im Kleinen, was keine der beiden Seiten aus eigener Erfahrung beantworten kann. In einer Discovery erproben Unternehmer und Entwickler ihre Annahmen mit möglichst einfachen und kostengünstigen Mitteln, bevor das Budget in die eigentliche Umsetzung fließt.
YAGNI oder: Wer auf Verdacht baut, wettet auf die Zukunft
Die aktuelle Euphorie um KI-gestütztes Programmieren feiert, wie mühelos sich heute jede Funktion umsetzen lässt. Ausgerechnet ein Grundsatz von lange vor dieser Welle zieht die Bremse. Er heißt YAGNI, ist fast drei Jahrzehnte alt und damit älter als jedes KI-Werkzeug. Doch gerade jetzt passt er besser als je zuvor, denn was mühelos entsteht, will danach dauerhaft gepflegt werden.
Buy vs. Make: Vier Wege zu Software, vier Formen von Abhängigkeit
Wer Software einführt, gibt Kontrolle ab. Das lässt sich nicht vermeiden, nur gestalten. Dieser Artikel beschreibt vier Wege und die spezifische Form von Abhängigkeit, die jeder davon erzeugt.
Cross-Platform, nativ oder Kotlin Multiplatform? Eine Entscheidung für Jahre
Eine App lässt sich auf drei grundlegend verschiedenen Wegen bauen. Welchen Sie wählen, bestimmt nicht nur die Kosten, sondern auch, wie flexibel Ihre App in fünf Jahren noch ist. Weil sich diese Entscheidung nachträglich kaum korrigieren lässt, ordnen wir die Ansätze ein und benennen offen, welchen Weg wir empfehlen.
Ruby on Rails: Für welche Projekte es sich lohnt
Ruby on Rails ist ein seit über 20 Jahren bewährtes Framework, auf das weltweit bekannte Anbieter wie GitHub, Shopify oder Basecamp ihre Geschäftsgrundlage bauen. Und doch gilt das Framework immer wieder als veraltet, während neuere Technologien regelmäßigen Hype genießen. Technologie-Entscheidungen sollten sich jedoch nicht an Trends orientieren, sondern an konkreten Anforderungen, Budget-Realitäten und der Frage, ob die ausgewählte Technologie auch in fünf Jahren noch funktional erweiterbar ist.
Den KI-Anbieter wechseln ohne Daten zu migrieren
Bei einem Anbieterwechsel steht selten der neue KI-Anbieter im Weg, sondern der alte, bei dem Oberfläche, Verläufe und Dokumente fest an das Modell gekoppelt sind. Eine getrennte Architektur entkoppelt das im Voraus, indem sie die gespeicherten Daten auf Ihren eigenen Server legt und das Modell nur über eine Schnittstelle anbindet. So tauschen Sie den Anbieter im Hintergrund aus, während die gesammelte Arbeit unberührt liegen bleibt.
Webanwendung oder native App: Welche Technologie Ihr Projekt wirklich braucht
Webanwendung oder native App? Die Entscheidung hängt nicht von Trends ab, sondern von konkreten Anforderungen: Offline-Fähigkeit, Hardware-Zugriff, Wartungsbudget. Dieser Artikel liefert die Kriterien für eine tragfähige Technologiewahl.