Die Deutsche Bahn steht wegen der App „DB Navigator“ in der Kritik: Die NGO Digitalcourage hat Klage eingereicht, weil die App ohne Einwilligung Daten sammelt und an Dritte weiterleitet – trotz der grundrechtsgebundenen Stellung des Unternehmens.
Auch im Gesundheitsbereich zeigt sich ein sorgloser Umgang mit sensiblen Daten: Die Gematik räumt ein, dass bei der Entwicklung der elektronischen Patientenakte keine Sicherheitsüberprüfungen für das Widerspruchsverfahren vorgesehen waren – ein systemisches Versäumnis mit gravierenden Folgen für den Datenschutz.
Gleichzeitig erschwert Google gezielt die Nutzung der Open-Source-Cloudlösung Nextcloud unter Android, um das eigene Geschäftsmodell zu schützen. Nextcloud spricht von Sabotage und empfiehlt den Umstieg auf alternative App-Stores wie F-Droid.
Meta plant, persönliche Daten europäischer Nutzer:innen ohne deren Zustimmung zum KI-Training zu verwenden. Die NGO noyb sieht darin einen klaren Rechtsverstoß. Kritiker vergleichen das Vorgehen mit massenhaftem digitalen Diebstahl – und fordern politische Konsequenzen.
Microsoft präsentiert einen Fünfpunkteplan zur Stärkung der digitalen Infrastruktur in Europa, stößt jedoch auf deutliche Kritik: Experten sehen darin keine rechtlich belastbaren Zusicherungen, sondern eine strategische Maßnahme zur Sicherung von Marktanteilen. Datenschutz sei nur durch kombinierte juristische und technische Kontrolle möglich. In den USA darf Apple keine Provision mehr auf externe Zahlungen verlangen – ein Urteil mit potenziell milliardenschweren Folgen. Trotz Anpassungen behindert Apple gezielt die Nutzung alternativer Bezahlwege. Spotify profitiert von der Neuregelung. Weitere Kurzmeldungen betreffen regulatorische Maßnahmen gegen X und Google, verschärfte Überwachungspflichten in der Schweiz und den Umgang mit dem Windows-10-Supportende.
Großflächige Stromausfälle in Südeuropa zeigen, wie stark das Wohlbefinden vom Smartphone abhängt – der Verlust digitaler Erreichbarkeit kann psychisch belasten. Apple steht wegen restriktiver App-Store-Regeln und umstrittener Provisionen zunehmend unter Druck: In der EU drohen Strafen wegen „malicious compliance“, in den USA wurde Apple die Beteiligung an Web-Käufen untersagt. Tobias Lütke erklärt KI-Nutzung bei Shopify zum Standard. LLMs könnten bald für Software das bewirken, was soziale Medien für Content getan haben – radikale Demokratisierung. Erste Entwicklungen deuten darauf hin, dass Sprachmodelle künftig auch Persönlichkeitsprofile aus Chatverläufen besser erfassen könnten.
Apple wurde im Rahmen des Digital Markets Act wegen mangelnder Öffnung für Drittanbieter sanktioniert. Die Reaktionen reichen von rechtlichem Widerstand bis zu geopolitischen Spannungen. Google verteidigt Chrome als unersetzlich, Mullvad startet eine datenschutzfreundliche Suchmaschine, und Brave blockiert automatisch Cookie-Banner. Entwicklerwünsche an Apps und die Bedeutung sauberer Systemarchitektur im KI-Zeitalter stehen ebenfalls im Fokus.
Regulierungsbehörden in den USA und Europa verschärfen den Druck auf Tech-Giganten wie Google, Meta und X: In den USA droht Google die Zerschlagung, in Europa laufen Verfahren wegen DSGVO-Verstößen. LG will künftig sogar die Gefühle seiner Kunden auswerten, um personalisierte Werbung zu optimieren und Windows liest mit.
Frankreich geht mit einer Digitalsteuer gegen niedrige Steuerzahlungen großer Tech-Konzerne vor und erzielte damit im Jahre 2024 756 Millionen Euro Einnahmen. Gleichzeitig steht Lidl wegen fragwürdiger Datennutzung bei seiner App in der Kritik – Verbraucherschützer klagen. Und: Ein Journalist fordert eine europaweite Medienplattform, um Demokratie durch mehr Transparenz und Information zu stärken.
Eventim nutzt laut Gericht unzulässige Dark Patterns, während Forscher von Anthropic herausfinden, dass KI-Modelle Rechenaufgaben anders lösen, als sie es darstellen. Die EU arbeitet an einer App zur Altersverifizierung und prüft Milliardenstrafen gegen X wegen DSA-Verstößen. Tiktok droht eine hohe Geldbuße wegen Datenschutzverstößen. US-Zölle belasten die Tech-Branche. LLMs gelten als hilfreiche, aber teilweise auch frustrierende Tools in der Softwareentwicklung. Google führt erstmals das KI-Ranking an und ein neuer Standard namens MCP soll KI-Systeme besser vernetzen.
Keine Privatsphäre bei WhatsApp Trotz Ende-zu-Ende Verschlüsselung war WhatsApp noch nie ein Messanger, der die Privatsphäre schützte. Durch die Verwendung
Open Source: Die Abhängigkeit von den USA Viele Open Source Projekte benötigen finanzielle Unterstützung. Ein nicht geringer Teil dieser Unterstützung
Überwachung durch Amazon Die Gesetze der USA schützen die Privatsphäre der Bürger kaum vor dem Zugriff von Datenhändlern. Die Firma