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Wo die eigene Erfahrung endet, beginnt Discovery

Hinter jedem Softwarevorhaben stehen zwei Arten von Fragen: die einen nach dem Problem im Betrieb, die anderen nach der zum Problem passenden Lösung. Die Fragen nach dem Problem beantwortet der Unternehmer mit der Erfahrung seiner täglichen Arbeit, die Fragen nach der Lösung beantwortet der Entwickler mit seiner Projekterfahrung. Wo die Erfahrung beider endet, lohnt sich die Discovery, denn sie prüft im Kleinen, was keine der beiden Seiten aus eigener Erfahrung beantworten kann. In einer Discovery erproben Unternehmer und Entwickler ihre Annahmen mit möglichst einfachen und kostengünstigen Mitteln, bevor das Budget in die eigentliche Umsetzung fließt.

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X-Ermittlungen, WeTransfer, Altersverifikation, Gmail-E-Mail-Übersetzung und 5.000€ die Zweite

Frankreich hat strafrechtliche Ermittlungen gegen X wegen Datenmanipulation und betrügerischer Datenausleitung als „organisierte Bande“ eingeleitet. Die EU ermittelt ebenfalls gegen X; NGOs werfen zudem den Missbrauch sensibler Nutzerdaten für Werbung vor. Trotz Bedenken wird die „Chatkontrolle“ weiter forciert. WeTransfer sah sich nach dem Versuch, Rechte an übertragenen Inhalten zu sichern, zu einer Rücknahme gezwungen. Frankreich führt einen Standard zur datenschutzkonformen Altersverifikation ein. Die EU-Kommission stufte Produkte von Shein und Temu als gefährlich ein; zudem ignorieren chinesische Firmen EU-Datenschutzregeln. Gmails Übersetzungsfunktion verfälscht teils E-Mail-Inhalte. Nach dem Leipziger Urteil von 5000 Euro Schadensersatz für Meta-Nutzer gibt es nun Optionen für Klagen. Die EU fordert von Apple die Zulassung anderer Browser-Engines auf iOS, doch Apples Umsetzung erschwert dies für Anbieter. Ein Webprojekt präsentiert die Historie der Mac-Einstellungen von 1984 bis 2004.

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Android-Datenschutzbedenken, KI-Nutzerakzeptanz, Trend zu Langformaten und der Handel mit Sicherheitslücken

Google integriert seinen Chatbot Gemini in Android, was ihm Zugriff auf private Daten wie E-Mails und WhatsApp ermöglicht. Das Deaktivieren der App verhindert den Datenzugriff nicht vollständig. Teilweise überprüfen Google-Mitarbeiter die gesammelten Informationen.

Trotz hoher Entwicklungskosten ist die Zahlungsbereitschaft für KI-Modelle bei Nutzern gering, weshalb Unternehmen diese teils zwangsweise in Produkte integrieren.

Entgegen der Annahme von Medienexperten bevorzugen Internetnutzer zunehmend längere Videoformate über kurze „Reels“, was einen Widerstand gegen Aufmerksamkeitsmanipulation widerspiegelt.

In den Kurzmeldungen geht es um die vom Bundesrat angestrebte Haftungsverschärfung für Onlinehändler wie Amazon bei rechtswidrigen Angeboten und Amazons Plan, die Werbezeit bei Prime auf bis zu sechs Minuten pro Stunde zu erhöhen, was auf Nutzerablehnung stößt. Zudem wird ein Podcast über Spionagesoftware, Geheimdienste und den Handel mit Sicherheitslücken vorgestellt. Schließlich wird die Ansicht des Minecraft-Entwicklers Notch diskutiert, dass Piraterie kein Diebstahl ist, solange Spiele nur als Lizenz erworben werden und nicht als Eigentum.

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DSA-Zugang für Forschung, dreistellige Millionenstrafe für Google, Utiq-Tracking und 5000€ für alle

Der Digital Services Act (DSA) ermöglicht Forschenden den Zugang zu Funktionsweisen großer Online-Plattformen, obwohl zuvor Mängel bei der Umsetzung von DSA-Artikeln beobachtet wurden. Ein kalifornisches Gericht verurteilte Google zu einer Millionenstrafe. Hintergrund ist, dass Android kontinuierlich Nutzerdaten ohne Zustimmung über mobile Verbindungen übertrug, was zu unnötigen Kosten für Anwender führte. Zusätzlich verkaufen Internetprovider wie Telekom und O2 Surfdaten ihrer Kunden an das Trackingunternehmen Utiq, welches geräte- und browserübergreifendes Tracking ermöglicht. Das Landgericht Leipzig sprach einem Facebook-Nutzer 5000 Euro Entschädigung zu, da Meta mit seiner Datensammlung und Übertragung in die USA gegen europäisches Datenschutzrecht verstößt, insbesondere durch Profiling für Milliardengewinne.

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Brasiliens Plattform-Regeln, Facebooks „Cloud Processing“, Apples „Malicious Compliance“ und Swift auf Android

Kanada hat seine Pläne für eine Digitalsteuer zurückgezogen. Im Gegensatz dazu verschärft Brasilien die Regeln für Online-Plattformen: Anbieter können künftig bereits bei Kenntnis von schädlichen Inhalten wie Hassrede zur Verantwortung gezogen werden, was eine Debatte über freie Meinungsäußerung auslöst.

Meta bittet Facebook-Nutzer um die Erlaubnis, regelmäßig Fotos aus der Fotobibliothek des Geräts hochzuladen („Cloud Processing“), um damit KI-Modelle zu trainieren.

Als Reaktion auf EU-Vorschriften (DMA) erlaubt Apple Entwicklern nun, auf externe Zahlungsoptionen hinzuweisen. Gleichzeitig werden jedoch neue Gebühren und technische Hürden eingeführt, die diese Alternative unattraktiv machen sollen – ein Vorgehen, das als „Malicious Compliance“ bezeichnet wird.

Weitere Themen sind Datenschutzrisiken durch IoT-Geräte auch für Nicht-Nutzer, die baldige Unterstützung von Android-App-Entwicklung durch Apples Programmiersprache Swift und das erwartete Ende der Preis-Subventionierung für KI-Dienste.

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Smart TV-Datensammlung, Social Media-Kontosperrungen, Apple-Push-Werbung, EU-Datenschutz-Debatte

TV-Hersteller verkaufen Nutzerdaten für personalisierte Werbung, was im Widerspruch zum Datenschutzwunsch der Kunden steht. Als datensparsame Lösung wird die Nutzung einer Apple TV Box mit einem offline-geschalteten Fernseher empfohlen.

Meta steht wegen seiner Monopolstellung mit Facebook und Instagram in der Kritik. Berichten zufolge werden dort ohne nachvollziehbare Gründe Konten politischer Organisationen gesperrt.

In den USA erhalten Apple-Nutzer Werbe-Benachrichtigungen über die Wallet App, wobei unklar ist, wo Nutzer dem explizit zugestimmt haben sollen. Dies führt zu Ärger bei Kunden, die für die Produkte hohe Preise zahlen.

Trotz Kritik treibt die EU-Kommission Pläne zur anlasslosen Massenüberwachung wie der Vorratsdatenspeicherung voran. Gegner bezeichnen die Maßnahme als tiefen Eingriff in die Privatsphäre.

Zudem plant GrapheneOS weiterhin die Unterstützung von Android 16 sowie eigene Hardware, während britische Behörden Auflagen für Google prüfen, um den Wettbewerb im Suchmaschinenmarkt zu stärken.

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WhatsApp Werbung, Plattformhaftung, iOS 26, Apple Design & KI

WhatsApp führt schrittweise Werbung ein, wobei der Mutterkonzern Meta Daten von Facebook und Instagram zur Personalisierung zusammenführt. Die NGO noyb kritisiert dies als rechtswidrig, da Nutzer:innen ohne freiwillige Einwilligung für Werbung getrackt und Daten verbunden würden, was gegen EU-Recht verstoße. Als Alternative wird der Umstieg auf den Messenger Signal empfohlen. In Brasilien erwägt das oberste Gericht, Plattformbetreiber stärker für nutzergenerierte Inhalte haftbar zu machen, im Gegensatz zu aktuellen Regelungen, die eine Vorabkontrolle verhindern. Apple führt mit iOS26 die geräteklassenübergreifende Designsprache „Liquid Glass“ ein, die jedoch Kritik aus der Design-Community hervorruft, da die Benutzererfahrung zugunsten eines einheitlichen Designs beeinträchtigt werde. Apples KI-Strategie, insbesondere bei Siri, verfolgt einen langsameren Ansatz als Konkurrenten wie Google, möglicherweise weil KI-Features noch nicht primär Kaufentscheidungen beeinflussen. Dennoch setzt Apple KI lokal zur Nutzerdatensicherheit ein, beispielsweise zum Schutz vor Phishing, und positioniert Privatsphäre als strategischen Vorteil.

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