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Das Ende der freien App-Installation? Google verschärft die Regeln für Sideloading.

Google schränkt die Möglichkeit zur Installation von Apps, die nicht aus dem Google Play Store stammen, auf Android-Geräten zunehmend ein. Dieser Prozess, bekannt als „Sideloading“, entspricht auf Desktop-Betriebssystemen dem normalen Herunterladen und Installieren von Software.

Mit diesem Schritt nähert sich die Strategie von Google der von Apple an, jedoch aus entgegengesetzter Richtung. Während Apple gerichtlich gezwungen wurde, seine geschlossene Plattform für alternative App-Stores zu öffnen, schränkt das traditionell offene Android-System die Freiheit bei der Installation aus Drittquellen ein. Zukünftig könnten auf beiden Plattformen nur noch verifizierte Stores als App-Quellen zugelassen werden, was die direkte Installation von heruntergeladenen APK-Dateien unterbinden würde.

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KI-Ethik, Faith Tech und Techmeme-Jubiläum

Ein tragischer Fall in der New York Times beleuchtet die Risiken langer Interaktionen mit LLMs. Herstelleraussagen zufolge versagten Sicherungsmechanismen bei ausgedehntem Gebrauch und die Sicherheitstrainings der Modelle können sich verschlechtern. Dieser Vorfall spiegelt einen Trend wider, bei dem Menschen zunehmend bei digitalen Produkten wie „ChatwithGod“ Rat und spirituellen Beistand suchen, anstatt soziale Interaktionen zu pflegen. Diese Abwendung von menschlichen Kontakten trägt zur Vereinsamung bei und birgt immense Datenschutzrisiken, da intimste Geheimnisse Technologieunternehmen anvertraut werden.

Die Kurznachrichten behandeln die Frage, ob wir gerade die letzte echte Entwicklergeneration sehen und würdigen die 20-jährige Popularität von Techmeme.com.

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Digitale Transformation, Open Source in der Verwaltung, Tech-Regulierung und Monopol-Kontroversen

Das Internet erlebt einen Wandel von Suchmaschinen zu Chatbot-gesteuerten „Antwortmaschinen“, was Einnahmeverluste für Webseitenbetreiber bedeutet. Cloudflare bietet an, das unbezahlte „Scrapen“ von Inhalten durch Chatbots zu verhindern und sieht eine Zukunft, in der Chatbot-Anbieter für exklusive Inhalte zahlen.

Schleswig-Holstein setzt in seiner öffentlichen Verwaltung auf Open-Source-Software. Dies soll Transparenz, Souveränität und langfristige jährliche Einsparungen von fünf Millionen Euro nach anfänglichen Investitionen von zehn Millionen Euro gewährleisten, wobei Entwicklungen in die internationalen Projekte zurückfließen.

Die US-Behörde FTC fordert US-Tech-Unternehmen auf, sich nicht an den EU Digital Services Act (DSA) zu halten, der die Bürgerrechte schützen soll.

Die Stiftung Warentest untersucht den oft verdeckten Einfluss von KI-Scoring und Algorithmen auf Entscheidungen wie Kreditvergabe und fordert Transparenz sowie aktive Schritte bei ungerechten Entscheidungen.

Ein US-Gericht stellte Googles illegale Monopolbildung fest; das Urteil wird jedoch kritisiert, da es Googles Macht kaum einschränkt.

Kurzmeldungen: Apple macht Sideloading für den DMA unkomfortabel, Google schränkt Android-Nutzerkontrolle ein, es gibt eine Einführung in anpassbare User Interfaces, Mastodon kann Altersverifikationsregeln nicht umsetzen, Film „Käufe“ bei Amazon sind Lizenzierungen, und Google erhielt Millionenstrafen für Spam und Datensammlung.

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Britische Altersprüfung, Supermarkt-Rabatte, Mehrwertsteuer für kostenlose Nutzerkonten, Enshittification und Sommerpause

Großbritannien führt Altersverifikationen für pornografische und Social-Media-Angebote ein, denen einige große Anbieter nachkommen. Kritiker wie Sebastian Meineck (netzpolitik.org) sehen dies als symbolische Geste, die durch VPNs umgehbar ist und als ersten Schritt zur Kriminalisierung von Anonymisierungsdiensten wie Tor.

Microsofts Copilot plant die Auswertung von Anwendungsdaten, was der Brave-Browser verweigert. Großbritannien plant eigene BigTech-Regulierungen nach EU-Vorbild. Italien fordert Mehrwertsteuer für kostenlose Nutzerkonten, wenn die Plattformanbieter die Daten der Nutzer verkaufen. Supermärkte gewähren Rabatte im Tausch gegen persönliche Daten und der c’t uplink Podcast thematisiert die „Enshittification“ von Produkten und Webdiensten.

In eigener Sache: Mit diesem Beitrag verabschieden wir uns in die Sommerpause. Ab der 2. Septemberwoche (KW37) melden wir uns zurück.

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X-Ermittlungen, WeTransfer, Altersverifikation, Gmail-E-Mail-Übersetzung und 5.000€ die Zweite

Frankreich hat strafrechtliche Ermittlungen gegen X wegen Datenmanipulation und betrügerischer Datenausleitung als „organisierte Bande“ eingeleitet. Die EU ermittelt ebenfalls gegen X; NGOs werfen zudem den Missbrauch sensibler Nutzerdaten für Werbung vor. Trotz Bedenken wird die „Chatkontrolle“ weiter forciert. WeTransfer sah sich nach dem Versuch, Rechte an übertragenen Inhalten zu sichern, zu einer Rücknahme gezwungen. Frankreich führt einen Standard zur datenschutzkonformen Altersverifikation ein. Die EU-Kommission stufte Produkte von Shein und Temu als gefährlich ein; zudem ignorieren chinesische Firmen EU-Datenschutzregeln. Gmails Übersetzungsfunktion verfälscht teils E-Mail-Inhalte. Nach dem Leipziger Urteil von 5000 Euro Schadensersatz für Meta-Nutzer gibt es nun Optionen für Klagen. Die EU fordert von Apple die Zulassung anderer Browser-Engines auf iOS, doch Apples Umsetzung erschwert dies für Anbieter. Ein Webprojekt präsentiert die Historie der Mac-Einstellungen von 1984 bis 2004.

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Android-Datenschutzbedenken, KI-Nutzerakzeptanz, Trend zu Langformaten und der Handel mit Sicherheitslücken

Google integriert seinen Chatbot Gemini in Android, was ihm Zugriff auf private Daten wie E-Mails und WhatsApp ermöglicht. Das Deaktivieren der App verhindert den Datenzugriff nicht vollständig. Teilweise überprüfen Google-Mitarbeiter die gesammelten Informationen.

Trotz hoher Entwicklungskosten ist die Zahlungsbereitschaft für KI-Modelle bei Nutzern gering, weshalb Unternehmen diese teils zwangsweise in Produkte integrieren.

Entgegen der Annahme von Medienexperten bevorzugen Internetnutzer zunehmend längere Videoformate über kurze „Reels“, was einen Widerstand gegen Aufmerksamkeitsmanipulation widerspiegelt.

In den Kurzmeldungen geht es um die vom Bundesrat angestrebte Haftungsverschärfung für Onlinehändler wie Amazon bei rechtswidrigen Angeboten und Amazons Plan, die Werbezeit bei Prime auf bis zu sechs Minuten pro Stunde zu erhöhen, was auf Nutzerablehnung stößt. Zudem wird ein Podcast über Spionagesoftware, Geheimdienste und den Handel mit Sicherheitslücken vorgestellt. Schließlich wird die Ansicht des Minecraft-Entwicklers Notch diskutiert, dass Piraterie kein Diebstahl ist, solange Spiele nur als Lizenz erworben werden und nicht als Eigentum.

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