Google unterbindet künftig sog. „Sideloading“ von Apps, die nicht aus dem Google Play Store geladen wurden, immer stärker. Auf Windows, Linux oder Mac kennen wir diesen Prozess übrigens schlicht als „Herunterladen und Installieren von Software“. Wenn man bedenkt, wie viel Rechenleistung unsere Mobiltelefone heutzutage aufweisen, kann man diese mittlerweile auch getrost als Computer bezeichnen. Kritiker argumentieren daher, dass der Begriff Sideloading bewusst negativ konnotiert ist, um den Prozess des einfachen Installierens von Software zu diskreditieren.
Google (Android) und Apple (iOS) nähern sich damit von beiden Enden des Spektrums immer weiter der gleichen Strategie an:
Apple hat immer auf seinen App Store als einzige Quelle für Apps gesetzt, wurde jedoch zuletzt gerichtlich dazu gezwungen, seine Plattform für alternative Stores zu öffnen. Android wiederum ließ seinen Nutzer lange Zeit die vollständige Freiheit bei der Installation von Apps aus Drittquellen, eben beispielsweise in Form von heruntergeladenen APKs. Nun sieht es so aus, als würden beide Plattform künftig nur noch verschiedene Stores als vertrauenswürdige Quelle für Apps akzeptieren und die Installation von aus dem Internet heruntergeladenen Apps vollständig unterbinden. 9TO5GOOGLE