Kontrollverlust, Apple „Wo ist“

Ein wöchentlicher Überblick über Entwicklungen in der Tech-Welt – von Apple über Google bis hin zu Themen rund um Datenschutz und Privatsphäre. Zusammengestellt von Kai-Uwe Makowski und Lars Schimanski.

Inhaltsverzeichnis

Kontrollverlust über die eigenen Daten

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat in der ersten Novemberhälfte eine vorläufige Einschätzung in einem Leitentscheidungsverfahren verkündet. Gegenstand des Verfahrens ist ein Datenleck bei Facebook.

In April 2021, The Guardian reported approximately half a billion users‘ data had been stolen including birthdates and phone numbers. Facebook alleged it was „old data“ from a problem fixed in August 2019 despite the data’s having been released a year and a half later only in 2021.

Quelle: Wikipedia

Der vorsitzende Richter Stephan Seiters stellt jetzt fest, dass der Verlust der Kontrolle über die eigenen Daten einen Schaden darstellt. Betroffene können Ansprüche auf dieser Basis geltend machen.

Der Anwalt Christian Solmeke erklärt in einem Video, wie es zu diesem Urteil kam und welche Folgen das für die Betroffenen von Datenlecks haben wird.

Am 18.11.2024 traf der Bundesgerichtshof eine Entscheidung.

Funktion von Apples „Wo ist“-Feature erweitert

Apple Newsroom:

Apple hat „Objektstandort teilen“ eingeführt, eine neue Funktion in iOS, die hilft verlegte Gegenstände zu lokalisieren und zurück zu bekommen, indem man den Standort eines AirTag oder „Wo ist?“-Netzwerkzubehörs einfach und sicher mit Dritten, wie beispielsweise Fluggesellschaften, teilen kann. „Objektstandort teilen“ ist ab sofort in den meisten Regionen weltweit als Teil der Public Beta-Version von iOS 18.2 verfügbar, das in Kürze allen Nutzer:innen als kostenloses Software-Update für iPhone Xs und neuer zur Verfügung stehen wird. Bei „Wo ist?“ stehen Sicherheit und Datenschutz im Mittelpunkt. Die Standortfreigabe wird deaktiviert, sobald man den Gegenstand wiedergefunden hat, die Freigabe kann jederzeit gestoppt werden und läuft nach sieben Tagen automatisch ab.

Veröffentlicht
20. November 2024
Zuletzt aktualisiert
22. April 2026
Autor
Müller und Wulff GmbH
Warum wir schreiben

Software wird in Monaten gebaut und über Jahre benutzt. Wer in diesem Handwerk gut arbeiten will, muss den Hype vom Bleibenden trennen. Das geht nicht nebenbei.

Unser Werkzeug dafür ist das Schreiben. Der Soziologe Niklas Luhmann brachte es auf Zettel 9/8g auf den Punkt: „Ohne zu schreiben, kann man nicht denken.“

Das Ergebnis zeigen wir auf unserer Website. Wie wir dorthin kommen, steht hier im Blog.

MW Studio